Artemidor von Daldis und die antike Traumdeutung. Texte – Kontexte – Rezeptionen.

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Artémidore de Daldis et l’interprétation des rêves.
Texte. Contexte. Réception.

Colloque international,
Augsbourg

21-23 mars 2013

anna hof

Colloque international sur Artémidore de Daldis et l’interprétation des rêves dans l’Antiquité, organisé à l’Université d’Augsbourg par Julien du Bouchet et Christophe Chandezon (CRISES E.A. 4424, Université Paul-Valéry Montpellier III), associés au Pr. Gregor Weber (Université d’Augsbourg).

Augsburg 2013 Artemidor

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affiche Artemidore 2013

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Artemidor von Daldis und die antike Traumdeutung.
Texte – Kontexte – Rezeptionen.

Internationale altertumswissenschaftliche Tagung – Augsburg,
21.–23. März 2013

Bei den Oneirokritika des Artemidor von Daldis, entstanden gegen Ende des 2. Jh.s n.Chr., handelt es sich um das einzige Traumdeutungsbuch, das aus der griechisch-römischen Antike erhalten geblieben ist. Der Text beleuchtet die Kultur seiner Zeit in umfassender und differenzierter Weise (z.B. Geschlechterbeziehungen, Beziehungen zwischen Individuen und Facetten des Alltags) und ermöglicht Einsichten in Wahrnehmungen, Einschätzungen und Lebensgestaltung auch von sozialen Gruppen wie Sklaven und Bauern, die sich sonst nur schwer fassen lassen, gerade was ihre Ängste und Hoffnungen angeht. Viele der bei Artemidor behandelten Themen sind, ähnlich wie die Rezeption des Textes, noch unzureichend erforscht, sie beinhalten jedoch auch einen großen Erkenntnisgewinn für religions-, rechts-, mentalitäts- und sozialgeschichtliche Fragestellungen.

Ziel der interdisziplinär und kulturgeschichtlich ausgerichteten Tagung ist es, das Verständnis des Artemidortextes und der antiken Traumdeutungstraditionen in drei Sektionen – Artemidor von Daldis in seiner Zeit, Traumdeuter und Traumdeutung in der griechisch-römischen Antike sowie Traditionen und Rezeptionen der antiken Traumdeutung – zu befördern.

Weitere Informationen und detailliertes Tagungsprogramm im Anhang.

Programm →

Veranstalter der Tagung :
Prof. Dr. Gregor Weber (Universität Augsburg) in Zusammenarbeit mit der Groupe Artémidore/CRISES (EA 4424, Montpellier) und dem Institut für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg.

Die Tagung wird gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung, der Gesellschaft der Freunde der Universität Augsburg und der Kurt Bösch Stiftung.

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